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Allgemeine Informationen 
zu Einsatzmöglichkeiten und Haltbarkeit 

 

Holzzäune sind dekorative Gestaltungselemente im Außenbereich. Sie finden als Einfriedung von Grundstücken oder als Schutzelemente Verwendung. Zäune begrenzen Gärten, Kinderspielplätze, Grundstücke, Teiche, Weiden, Koppeln, Felder und Wälder. Sie sollten sich harmonisch in die Umgebung einfügen. 

Je nach Verwendungszweck und Bauart erfüllen Holzzäune verschiedene Funktionen: Einfriedung, Begrenzung, Rankgerüst und Begrünungen, Sicht- und Windschutz. Den Gestaltungselementen sind kaum Grenzen gesetzt. Horizontal, vertikal oder diagonal, geschlossen oder luftig transparent sind nur einige Möglichkeiten. Bei der Planung eines Zaunes spielt die richtige Auswahl des Holzes eine große Rolle. 

Jeder Zaun ist den Elementen Erde und Wasser in unterschiedlichster Weise ausgesetzt. Einen Hinweis auf die Zeit, in der das Kernholz ohne Maßnahmen der Konservierung bei Verwendung im Freien seinen Gebrauchswert beibehält, gibt die Einteilung in Resistenzklassen nach DIN 68364 (EN 350). 

Resistenzklassen: 
1   sehr resistent 
2   resistent 
3   mäßig resistent 
4   wenig resistent 
5   nicht resistent 

Die Einteilung der Holzarten erfolgt nach dem Grad der Widerstandsfähigkeit. 

 

Holzart

Grad der Widerstandsfähigkeit

Erle 
Fichte 
Tanne 
Rüster 
Kiefer  3-4 
Lärche  3-4 
Douglasie  3-4 
Eiche 
Edelkastanie
Robinie 1-2 

 

 

Je kleiner der Abstand der Jahresringe ist, desto höher ist die zu erwartende Gebrauchsdauer. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Gebrauchsdauer von Kernholz mit ständigem Erdkontakt unter mitteleuropäischen Verhältnissen wie folgt abgeschätzt werden kann.

 

Holzart

Haltbarkeit

Fichte unter 10 Jahre
Tanne unter 10 Jahre
Kiefer  10 - 15  Jahre
Lärche  10 - 15  Jahre
Douglasie  10 - 15  Jahre
Eiche  15 - 25  Jahre
Kastanie 15 - 25  Jahre
Robinie  15 - 25  Jahre